Pfalzau — Psychische Unterstützung für Schüler:innen & Studierende

Pfalzau · In Planung

Dein Problemunsere Lösung

Psychische Unterstützung für Schüler:innen und Studierende — online, gemeinsam mit Schulen und Hochschulen.

Sonnenlicht auf einem herbstlichen Waldweg im Wienerwald.
Wienerwald · C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 3.0 · Ausschnitt

Die Idee hinter Pfalzau

Hilfe suchen.
Darf leichter sein.

Hilfe bei psychischen Problemen darf nicht an hohen Hürden scheitern.

Stell dir vor, du brauchst Unterstützung — aber eine Behandlung ist zu teuer, die nächste Praxis zu weit entfernt oder der erste Schritt kostet große Überwindung. Mit solchen Hürden möchten wir Schüler:innen und Studierende nicht alleinlassen.

Unsere Idee: Schulen und Hochschulen als Partner gewinnen und junge Menschen über pfalzau mit Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen vernetzen. Geplant sind Online-Gespräche und eine Textoption, damit der Einstieg auch ohne ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht möglich werden kann.

So denken wir Begleitung

Unser geplanter Ansatz

Kein Weg von der Stange.
Ein Schritt nach dem anderen.

Niedrigschwelliger Zugang, qualifizierte Fachkräfte und ein Kontakt, der zu dir passt: So stellen wir uns die Webapp vor.

  1. 01

    Den Einstieg finden.

    Freigegebene Schulen geben Einmalcodes weiter. Schüler:innen und Studierende können damit ihre E-Mail bestätigen und ohne Konto Kontakt anfragen.

    Ein erster Schritt, ohne Druck
  2. 02

    Fachliche Hilfe finden.

    Wir möchten qualifizierte Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jungen Menschen verbinden. Eine passende Vermittlung und klare fachliche Zuständigkeiten sind Teil unseres geplanten Angebots.

    Kompetenz statt allein bleiben
  3. 03

    Online. Auch per Text.

    Geplant sind digitale Gespräche und eine Textoption. So soll Unterstützung auch dann erreichbar werden, wenn Sprechen schwerfällt oder der Weg zur Praxis weit ist. Beratung und Nachrichten sind noch nicht freigeschaltet.

    Dein Tempo. Dein Zugang.

Heute eine Idee. Morgen ein Netzwerk.

Klein beginnen.
Langfristig verändern.

Wir entwickeln Pfalzau Schritt für Schritt. Aus freiwilligem Engagement soll mit Unterstützung von Förderern und institutionellen Partnern eine dauerhaft finanzierte Begleitung werden.

Aktuell in der Aufbauphase
  1. Der Anfang

    Menschen verbinden

    Schulen, Hochschulen sowie Fachkräfte aus Psychologie und Psychotherapie für die Idee gewinnen.

  2. Der nächste Schritt

    Gemeinsam erproben

    Mit Bildungseinrichtungen und Fachleuten eine Pilotphase entwickeln — mit klaren Regeln für Datenschutz, Einwilligung und den Schutz Minderjähriger.

  3. Die Perspektive

    Begleitung nachhaltig machen

    Finanzierung sichern, Fachkräfte fair vergüten und Online-Begleitung einschließlich einer Textoption verantwortungsvoll weiterentwickeln.

Gemeinsam wird mehr daraus

Gute Perspektiven
brauchen Menschen.

Fachwissen, Zusammenarbeit oder finanzielle Unterstützung: Es gibt viele Wege, einen neuen Anfang mitzugestalten.

Expertise, die verbindet

Dein Fachwissen.
Ein echter Unterschied.

Wir suchen qualifizierte Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, die eine niedrigschwellige Online-Begleitung für Schüler:innen und Studierende mitentwickeln möchten. Zum Start setzen wir auf Engagement; langfristig wollen wir die fachliche Arbeit fair vergüten.

  • Die Aufbauphase aktiv mitgestalten
  • Fachwissen sinnvoll einbringen
  • Langfristig faire Vergütung ermöglichen
Unser Projekt kennenlernen

Gut zu wissen

Vielleicht fragst
du dich …

Eine neue Idee bringt Fragen mit sich. Hier sind die ersten Antworten.

Für wen ist Pfalzau gedacht?

Pfalzau richtet sich an Schüler:innen und Studierende mit psychischen Belastungen, mit einem Schwerpunkt auf jungen Menschen von 10 bis 24 Jahren in Österreich. Die genauen Zugangs- und Einwilligungsregeln, insbesondere für Minderjährige, entwickeln wir mit Fachleuten und Bildungseinrichtungen.

Kann ich schon Unterstützung bekommen?

Pfalzau befindet sich derzeit im Aufbau. Schüler:innen und Studierende legen kein Konto an: Mit einem Einmalcode ihrer Schule und einer bestätigten Kontakt-E-Mail können sie eine einfache Anfrage senden. Die Freigabe der Fachkräfte steht noch aus. Das ist keine Behandlung und garantiert keinen Termin.

Soll die Begleitung für Jugendliche etwas kosten?

Schüler:innen und Studierende bezahlen nicht über diese Website. Schulen vereinbaren die Bezahlung privat; Admins schreiben die vereinbarten Credits für Einmalcodes gut. Förderung kann finanzielle Hürden senken. Es gibt hier keinen Online-Kauf und keine automatische Credit-Buchung.

Kann ich auch schreiben statt sprechen?

Eine Textoption gehört zu unserer geplanten Webapp. Sie soll den Einstieg erleichtern, wenn ein Gespräch schwerfällt. Aktuell gibt es noch keine Beratungsnachrichten oder Online-Termine. Die einfache Kontaktanfrage nutzt einen Einmalcode, ohne Schülerkonto. Pfalzau ist kein Krisendienst.

Wie kann ich die Idee unterstützen?

Teile das Projektprofil mit deiner Schule, Hochschule oder qualifizierten Fachkräften aus Psychologie und Psychotherapie. Auch Förderer können helfen, finanzielle Hürden zu senken und eine verantwortungsvoll entwickelte Pilotphase zu ermöglichen.

Ein Anfang kann vieles verändern.

Tragen wir die
Idee weiter.

Gute Verbindungen beginnen mit einem Gespräch. Teile Pfalzau mit Menschen, die diesen Weg mitgestalten könnten.

Eine Idee aus Österreich. Für eine Zukunft mit Perspektive.

Psychische Gesundheit · 10–24 Jahre

Zahlen verstehen. Menschen sehen.

Zuerst Österreich, darunter der weltweite Kontext: Diese Forschungsergebnisse beziehen sich auf 10- bis 24-Jährige im Datenjahr 2021. Es sind modellierte Schätzungen, keine aktuellen Live-Zählungen oder Ergebnisse von Pfalzau.

Österreich · 10–24 Jahre · GBD-Schätzung 2021

Psychische Störungen

20.507

geschätzte bestehende Fälle pro 100.000 junge Menschen: die altersstandardisierte Prävalenzrate psychischer Störungen in Österreich. Nicht ausschließlich Depressionen und keine jährlichen Neuerkrankungen.

Gerundete Rate · 95-%-Unsicherheitsintervall: 16.825–24.746 pro 100.000.

[1] Österreich · Tabelle S23

Österreich · 10–24 Jahre · GBD-Schätzung 2021

Suizidsterblichkeit

5,9

geschätzte Todesfälle durch Suizid pro 100.000 10- bis 24-Jährige in Österreich im Jahr 2021. Das ist eine Sterblichkeitsrate, keine Rate von Suizidversuchen.

95-%-Unsicherheitsintervall: 5,3–6,5 pro 100.000. Modellierte Schätzung, keine amtliche Fallzählung.

[2] Österreich · Tabelle S2

Weltweiter Kontext

Die bisherigen weltweiten Zahlen bleiben zur Einordnung erhalten. Fallzahlen und Raten sind unterschiedliche Maße und nicht direkt miteinander vergleichbar.

Weltweit · 10–24 Jahre · Datenjahr 2021

Psychische Störungen

279 Mio.

geschätzte Prävalenzfälle psychischer Störungen nach der Definition der Global Burden of Disease Study. Das sind bestehende Fälle, nicht jährliche Neuerkrankungen.

Schätzwert: 278,98 Mio. · 95-%-Unsicherheitsintervall: 248,61–312,81 Mio.

Quelle [1] · Wang et al., 2025

Weltweit · 10–24 Jahre · Datenjahr 2021

Suizidsterblichkeit

112.900

geschätzte Todesfälle durch Suizid unter 10- bis 24-Jährigen weltweit im Jahr 2021. Suizid hat viele Einflussfaktoren; diese Zahl ist keine Vorhersage für einzelne Menschen.

Gerundeter Schätzwert · 95-%-Unsicherheitsintervall: 103.900–122.200 Todesfälle.

Quelle [2] · Yan et al., 2024
Altersgruppen & Einordnung der Zahlen

Beide Studien nutzen modellierte GBD-2021-Daten. Für Österreich zeigen wir die eigenen Länderwerte aus den ergänzenden Tabellen, nicht eine Umrechnung der Weltzahlen. Die Prävalenzrate ist altersstandardisiert, die Suizidrate bezieht sich auf die gesamte Altersgruppe. Prävalenz, Fallzahlen und Todesfälle sind unterschiedliche Maße; sie dürfen nicht addiert oder als ursächlicher Zusammenhang gelesen werden. Die Werte sagen nichts über das persönliche Risiko aus.

Suizidsterblichkeit nach Altersgruppe, weltweit 2021 · Quelle [2], Tabelle 1
AlterTodesfälle pro 100.000 Personen der Altersgruppe
10–14 Jahre1,2 (95-%-UI: 1,0–1,4)
15–19 Jahre6,7 (95-%-UI: 6,2–7,4)
20–24 Jahre10,6 (95-%-UI: 9,7–11,4)

UI = Unsicherheitsintervall. Die Werte beschreiben Bevölkerungsgruppen, nicht das persönliche Risiko.

Quellen & Details (2)
  1. Wang et al. (2025) · Psychische StörungenTranslational Psychiatry 15, 397. 10–24 Jahre; GBD 2021. Weltwerte: Abstract/Tabelle 1; Österreich: Supplement, Tabelle S23. DOI: 10.1038/s41398-025-03623-w.
  2. Yan et al. (2024) · SuizidsterblichkeitEpidemiology and Psychiatric Sciences 33, e52. 10–24 Jahre; GBD 2021. Weltwerte: Tabelle 1; Österreich: Supplement, Tabelle S2. DOI: 10.1017/S2045796024000532.

Quellen geprüft am 5. November 2026. Publikationsjahr und Datenjahr können voneinander abweichen. Keine eigenen Pfalzau-Ergebnisdaten.

Aktuell in der Aufbauphase

Eine Idee nimmt Form an.

Wir entwickeln Pfalzau für Schüler:innen und Studierende mit psychischen Belastungen. Schulen, Hochschulen sowie Fachkräfte aus Psychologie und Psychotherapie sollen gemeinsam einen leichteren Zugang zu Hilfe ermöglichen.

Nur freigegebene Schulen und Fachkräfte melden sich an. Schüler:innen und Studierende nutzen Einmalcodes ohne Konto. Admins schreiben Schul-Credits nach privat vereinbarter Bezahlung gut. Kontaktanfragen und die Fachkräfte-Übersicht werden vorbereitet; Beratung und Textnachrichten sind noch nicht verfügbar.

Projektprofil

Transparent gestaltet

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